Bio Hundefutter Nikolaus Kugler Bio Kohlenhydrate Reis Dinkel Amaranth Kartoffelflocken Vollkornreis

Kohlenhydrate

sind eine wichtige Komponente für eine artgerechte und gesunde Ernährung des Hundes.

Der Hund ist kein Wolf!

Auf dem Weg vom Wolf zum Hund hat sich alles verändert. Kein Organ ist gleich geblieben, selbst das Hautwachstum hat sich im Laufe der Domestikation gewandelt. Der Hund ist ein domestizierter Wolf, aber die beiden sind so extrem verschieden, dass man nicht immer mit dem Wolf ankommen sollte, wenn man über Hunde spricht.
Entgegen der Annahme, dass man Hunde vornehmlich mit Fleisch ernähren soll und Getreide schädlich sei einer, gibt es Studien die dies Wiederlegen.

Hunde sind anders als Wölfe und eine ‚wolfartige‘ Ernährung entspricht ihnen nicht. Hunde und ihre Ernährungsweise haben sich gleichzeitig mit dem Menschen evolutionär entwickelt.

Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass der Hund Stärke – dem Hauptnährstoff in Getreide wie Reis oder Weizen – um ein Fünffaches besser verdauen kann als der Wolf. Insgesamt wurden beim Hund 30 Kopien des Gens für Amylase entdeckt, dem Protein, das die Aufspaltung von Stärke im Verdauungstrakt beginnt. Wölfe verfügen dagegen nur über zwei dieser Gene, eines auf jedem Chromosom. Eine bestimmte Variante des Gens für Maltase-Glukoamylase, ein Enzym, das für den weiteren Abbau der Stärke notwendig ist, fanden die Wissenschaftler sogar ausschließlich im Genom der untersuchten Hunde. Das durch diese Variante kodierte Enzym wurde in einer vergleichbaren Ausprägung bisher lediglich bei Pflanzenfressern wie Hasen und Kühen oder Allesfressern wie der Ratte gefunden – nie jedoch bei Fleischfressern.

Warum sind Kohlenhydrate wichtig im Hundefutter?

Die Zugabe von Kohlenhydraten im Hundefutter als Ergänzung zum Fleisch ist sinnvoll um einen zu hohen Fettanteil oder Proteinanteil (bei reiner Fleischfütterung) zu vermeiden. Es besteht sonst das Risiko einer Überversorgung mit Eiweis was gerade bei älteren Hunden problematisch sein kann weil Leber und Nieren unnötig belastet würden. Ebenso kann ein hoher Fettanteil im Futter die Entwicklung von Übergewicht fördern. Wichtig ist die richtige Menge (nach unserer Fütterungsphilosophie: Tagesration Futter: 60% Fleisch, 20% Kohlenhydrate, 20% Gemüse, Kräuter, Obst, Öle, Vitamine und Mineralien) und die richtige Aufbereitung der Kohlenhydrate( gekocht, gepufft, Flocken,…).

Größere Mengen Kohlenhydrate sind fast ausschließlich in den Produkten pflanzlicher Herkunft wie Getreide, Mais, Reis enthalten aber auch in Gemüse. In Futtermitteln tierischer Herkunft dagegen nur sehr gering. Seine Kurzzeitenergie gewinnt der Hund durch die Verbrennung von Kohlenhydraten. Sie sind schnell greifbare Energiereserven. Es sind Zuckerformen sowie verschiedene Stärken. Die aus Kohlenhydraten gewonnene Energie wird für kurzzeitige Belastungen gebraucht, z.B. wenn das Tier plötzlich losschießt, jagt, bellt, etc.

Kohlenhydrate werden in vier Formen eingeteilt: benannt als Saccharide, die den verdaulichen Anteil darstellen

  • Monosacharid = Einfachzucker z. Bsp. Traubenzucker und Fruchtzucker
  • Disaccharide = Zweifachzucker z. Bsp. Kristallzucker, Milchzucker (Laktose) und Malzzucker (Rüben)
  • Oligosaccharide = Mehrfachzucker z. Bsp. Raffinose
    Diese Formen sind wasserlöslich schmecken süßlich und werden demnach als Zucker bezeichnet.
  • Polysaccharide = Vielfachzucker z. Bsp. Stärke, Cellulose und Chitin
    Diese unterscheiden sich von den oben genannten indem sie schlecht oder gar nicht wasserlöslich und völlig Geschmacksneutral sind.

Die leicht verdauliche Laktose ist sehr wichtig für Welpen

Im Gegensatz zur Kuhmilch hat eine laktierende = säugende Hündin nur halb so viel Laktose in ihrer Milch. Der Welpe kann auch nur eine begrenzte Menge von dem Milchzucker verwenden, daher führt ein Überschuss zu Durchfällen und Darmbeschwerden.
Es gibt 70 Bezeichnungen für Zucker. Zum Beispiel: Inulin, Farin, Maltodextrin etc.

Stärke befindet sich überwiegend in Getreide und Kartoffeln.

Dieser Komplex kann nur durch ein Enzym der Bauchspeicheldrüse = Pankreas verdaut werden, der Amylase. Die Anderen Kohlenhydratteilchen sind unverdaulich, binden den Ballast und wirken regulierend und anregend die Darmtätigkeit an. Bekannt als Ballaststoffe oder Zellulose.

Ballaststoffe aus Gemüse & Co sind für die Mobilität des Darms wichtig

Bio Hundefutter Nikolaus-Kugler-Kohlenhydrate Bio Gartenmix

Der Darm muss mobil sein, deshalb sind Ballaststoffe so wichtig. Als Ballaststoff werden schwer bis unverdauliche Stoffe bezeichnet die der Hund auch dringend für seine Verdauung benötigt. Diese zählen auch zu der Gruppe der unverdaulichen Kohlenhydrate. Diese Stoffe = bestehend aus Fasern, beeinflussen den Füllungsdruck im Verdauungskanal und fördern damit die Peristaltik = Muskelkontraktionen und die Nahrungspassage. Ist der Darm zu träge aktivieren sie ihn, ist er zu aktiv verlangsamen sie ihn. Insbesondere sorgen sie für eine optimale Kotkonsistenz. Entgegen zu uns Menschen können Hunde ohne Zufuhr von Kohlehydraten mit der Nahrung ihren Zuckerspiegel aufrechterhalte indem sie Glucose aus bestimmten in Proteinen befindlichen Aminosäuren aufbauen.

Merken

Bio Hundefutter Nikolaus Kugler Bio Fleisch pur 5 Sorten